Kameras

Unsere Reisefotoausrüstung

Seit ich überwiegend für Beiträge im Internet fotografiere, komme ich mit kleineren Bildsensoren aus. Diese Möglichkeit nutze ich konsequent, um das Gewicht meiner Reiseausrüstung zu vermindern.

Wie man es dreht und wendet: Mit einer Kameraausrüstung im MFT-Format spart man mindestens die Hälfte des Gewichts ein, das eine Ausrüstung im Vollformat wiegen würde. Und wenn wir neue Motive und geeignete Standorte entdecken wollen, dann ist das mit vielen Wegen verbunden. Einige davon machen wir umsonst, andere führen uns aber zu spannenden und fotografisch interessanten Zielen. Auf halber Strecke umkehren, weil der Rücken nicht mehr mitmacht, wäre fatal.

Dabei wollen wir auf eine Systemkamera nicht verzichten. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich eine Qualitätskamera, Qualitätsobjektive und Qualitätszubehör nutzen kann oder ob ich auf Schritt und Tritt improvisieren muss. Auch müssen bestimmte Anforderungen an die Robustheit erfüllt sein, Spritzwasserschutz etwa, Metallgehäuse und die Auslegung der Mechanik und der Elektronik auf eine hohe Anzahl von Belichtungen. Im professionellen Bereich erwartet man eine Lebenserwartung der Kamera von mindestens 150.000 Auslösevorgängen, und die gibt es auch nur da. Last not least: Der Service muss schnell und gut sein. Das kann ich Olympus zu 100 % bestätigen.

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Es gibt auch grosse Unterschiede im Handling, welche Funktionen per Hardware-Schalter erreichbar und wie die Menues aufgebaut sind. Ich will die Kamera bei Dunkelheit bedienen können und nicht frustriert durch die Untermenues zappen, um eine Funktion zu finden. Aus diesen Gründen habe ich mich zuletzt für eine Lumix G9 entschieden.

So sieht unsere Reiseausrüstung aus:

Kamera:

  • Lumix DC-G9

Objektive:

  • Olympus 2,8/7-14 mm
  • Olympus 4,0/12-100 mm
  • Leica 4,0-6,3/100-400 mm
  • Olympus 2,8/60 mm makro

Blitz:

Metz M400

Es handelt sich also um eine MFT-Ausrüstung bei weitgehendem Verzicht auf Festbrennweiten. Die Kameratasche mit diesem Inhalt wiegt einschliesslich diverser Ersatzakkus, Fernauslöser und Smartphone ziemlich genau 5 kg. Und das mit Objektiven, die einem Kleinbild-Brennweiten-Bereich von 14mm bis 800mm entsprechen.

Ausserdem gibt es eine Zweitkamera, eine Lumix DMC-GX8. Sie ist mit einem Tamron 3,5-5,8/14-150 mm bestückt, ein Objektiv für alle Fälle und zum Schutz für den darunter liegenden Sensor. An die GX8 passen alle vorhandenen Objektive. So haben wir die wichtigsten Systeme doppelt.

Das Ganze ohne die Zweitkamera transportiere ich meistens in einer Domke-Tasche, Modell F-6. Die ist unscheinbar, aber unkaputtbar, und schützt meine Fotoausrüstung seit fast 20 Jahren.

Mit dabei ist auch ein Stativ, das bei langen Verschlusszeiten zum Einsatz kommt und um ISO-Einstellungen höher als 800 möglichst zu vermeiden. Näheres zu Stativen findest du hier

Man kann überlegen, das Blitzgerät zeitweise zuhause zu lassen. Es wiegt allerdings nur 220 g und es ist eben die einzige Möglichkeit, bewegte Motive bei schwachem Licht scharf abzubilden oder um extreme Kontraste zu bändigen.

Günstige Angebote vom Fachhändler:

Die DC-G9 ist für uns die beste Reisekamera. Sie verbindet höchstmögliche Qualität mit gutem Handling und Mobilität. Die Kamera (nur das Gehäuse):

Das Weitwinkel-Superzoom aus der Olympus Pro-Serie ist meiner Meinung nach eines der besten wenn nicht das beste auf dem Markt. Schon bei offener Blende überzeugt es durch knackscharfe Details. Es ist schwer, aber das ist es wert.

Das Olympus 4/12-100 mm ist auch ein Pro-Objektiv. Es wird in allen Tests unisono gelobt – zu Recht. Es zeichnet randscharf bei offener Blende und ist das Objektiv, das ich am häufigsten benutze.

Ab 100 mm benutze ich ein Zoom-Objektiv von Leica. Das Vario-Elmar 4,0-6,3/100-400 mm ersetzt seit kurzem das 4,0-5,6/100-300 mm von Panasonic . Es ist doppelt so schwer und dreimal so teuer, aber es deckt einen riesigen Telebrennweiten-Bereich ab, und die Schärfe ist unschlagbar.


Das günstigere Panasonic-Objektiv, mit dem ich davor fotografiert habe, ist immer noch eine gute Wahl:

Das Olympus 2,8/60mm makro dient als Portraitobjektiv und für Makro-Aufnahmen. Es ist leicht und schon bei offener Blende sehr scharf.

Der Blitz von Metz ist handlich und leistungsstark, hat kurze Ladezeiten und ist mit Standard-AA Akkus zufrieden. Notfalls kann man Batterien dafür an jeder Tankstelle kaufen.

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