Fotowissen

Drohnen und Recht

– was man darüber wissen sollte.

Drohnen ermöglichen nie dagewesene Aufnahmen, grandiose Landschaften von zuvor unerreichbaren Standorten, Dokumentation ehrgeiziger Klettertouren, Details von hohen Fassaden, Fahrten mit der Videokamera und sogar Selfies am Gipfelkreuz. Kein Wunder also, dass immer mehr Fotografen sich für die Fotografie mit Drohnen begeistern.

Dabei gibt es einiges an Neuland, über das du Bescheid wissen solltest.

Die Vorschriften in Deutschland sind zwar viele, aber sie zeigen immerhin klar, was geht und was nicht. Und sie sind eigentlich ganz einfach zu erfüllen:

  1. Drohnen ab 250 g Gewicht müssen mit Namen und Adresse des Eigentümers gekennzeichnet sein. Das Schild muss dauerhaft, feuerfest und sichtbar sein.
  2. Drohnen ab 2 kg Gewicht dürfen nur nach einer zuvor abgeschlossenen Theorieprüfung geflogen werden
  3. Für Drohen ab 5 kg wird eine Erlaubnis der Luftfahrtbehörde des Bundeslandes benötigt, in dem der Pilot seinen Wohnsitz hat.
  4. Eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht

Flyer des Verkehrsministeriums

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Für den Flugbetrieb gelten ausserdem folgende Regeln:

  • Flughöhe maximal 100 m über Grund
  • Flugentfernung nicht weiter, als auf Sicht mit blossem Auge gesteuert werden kann (Ohne Fernglas!  Nicht in Wolken!)
  • Flüge über Gefängnisse, Industrieanlagen, Militäranlagen, Botschaften, Parlamentsgebäude, Autobahnen, Bundesstraßen, Bahnanlagen oder Krankenhäuser sind verboten, auch mit einem seitlichen Abstand von 100 Metern zu diesen Orten
  • Verboten sind auch Flüge über und im seitlichen Abstand von 100 m von Menschenansammlungen, desgleichen von Plätzen, auf denen grade Rettungskräfte oder Polizisten im Einsatz sind.
  • Drohnen ab 250 g dürfen nicht über Wohngrundstücke fliegen, es sei denn, der Pilot hat die Zustimmung aller Bewohner.
  • In Naturschutzgebieten und Nationalparks darf nicht geflogen werden. Details regelt das Recht des jeweiligen Bundeslandes.
  • Im Radius von 5,6 km um den Berliner Reichstag gilt Flugverbot 
  • Dem Zaun eines Flughafens darf die Drohne nicht näher kommen als 1,5 km. Erstreckt sich die An- und Abflugschneise darüber hinaus, so gilt auch dort Flugverbot. Der Flughafentower kann in einer solchen Kontrollzone eine Freigabe erteilen. Meistens ist dort eine Flughöhe bis 50 m allgemein freigegeben. Die 1,5 km-Zone ist aber immer gesperrt.

Und nicht vergessen:
Auch für die Drohnen-Fotografie gelten die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen!

Rechtsauskünfte und Rechtsberatung geben die Rechtsanwälte von advocado *

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