Stellplätze

Osteuropa

In den osteuropäischen Ländern sind die Plätze vielfach noch recht einfach. Wer vor allem in der Natur sein will, ist hier richtig. Und es gibt eine rasante Entwicklung hin zu mehr Komfort.

Frei stehend Campen

das ist fast überall in Osteuropa schlicht verboten. Ausnahme: Rumänien, da ist es erlaubt. Mit behördlicher Genehmigung geht es auch in Polen, Serbien und Montenegro. Alle anderen osteuropäischen Länder kennen keine Ausnahmen, nicht einmal auf Raststätten.

In Polen, so heisst es, drückt die Polizei schon mal ein Auge zu. Grade in Polen gibt es aber private Stellplätze, die fast noch besser sind als frei stehen.

Hier unsere Erfahrungen:

Polen

Pozezdrze in Masuren

Ein ursprünglicher Wiesenplatz mit einfacher Küche und Unterstand, aber mit netten Leuten und grossartigen Geschichten am Lagerfeuer, von einer Reise im VW-Bus nach Murmansk und mit dem einen oder anderen Vodka Moskovskaja.

Sorkwity in Masuren

Das Haus am See mit gepflegtem Grün und einem überdachten Grillplatz, bei dem man in netter Runde zusammensitzt und geniesst. Hier grillt Günther, der Chef, noch selbst.

Biskupice bei Posen

Landschaftlich schöner ruhiger Platz mit Einrichtungen für Gruppen.

Agro Camping Pole Biwakowe bei Wejherowo nahe der S6

Besuch am WoMo-Küchenfenster. Diese bildschönen Schafe waren neugierig auf unser Frühstück am Stellplatz, der dadurch an Charme gewinnt. Für eine Nacht ist man hier gut aufgehoben. Der nette Besitzer sorgt für Holz am Grillplatz.

Plätze in diesen Ländern haben wir bisher besucht:

Polen

Tschechien

Slowenien

Slowakei

Übersicht über die Möglichkeiten, frei zu Campen

  • Bosnien-Hzg: nein
  • Bulgarien: nein
  • Kroatien: nein
  • Mazedonien: nein
  • Montenegro: beh. Genehmigung
  • Polen: behördl. Genehmigung
  • Rumänien: ja
  • Serbien: behördl. Genehmigung
  • Slowakei: nein
  • Slowenien: nein
  • Tschechien: nein
  • Ungarn: nein

So entnommen dem ADAC Camperservice 2019.

Wo eine behördliche Genehmigung erforderlich ist, ist in jedem Fall die örtliche Behörde gemeint. Das dürfte im Zweifelsfalle die nahegelegene Polizeiwache sein. In welcher Sprache man sich da verständlich machen kann, ist die andere Frage. In Polen kann man diese Genehmigung möglicherweise nachträglich einholen, wenn man die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter bereits durch Parken erlangt hat. In Serbien und Montenegro empfiehlt es sich eher, auf freies Campen zu verzichten.

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