Über uns


Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie warst
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Dalai Lama

Reisen bildet und verbindet. Und das gilt ganz sicher für uns. Wir freuen uns, wenn wir neue Plätze kennenlernen, etwas Neues erleben und andere Menschen treffen. Es gibt vieles, was wir noch nicht gesehen haben, also suchen wir uns gerne neue Ziele. Unser liebstes Verkehrsmittel ist das Wohnmobil. Da ist man am unabhängigsten und kann weit genug reisen, um neue Orte kennen zu lernen. Auch manche Fotos können nur so entstehen. Unsere Erfahrungen, die wir dabei machen, wollen wir gerne teilen.

Dabei gibt es durchaus Orte, da wollen wir nochmal hin. Vielleicht nicht im nächsten Jahr, aber dann eben später. Allerdings – wenn man tatsächlich Jahre später wieder hin kommt, ist der Ort nicht mehr der gleiche. Vieles hat sich geändert. Manchmal bleibt der Charme dabei auf der Strecke und manchmal die Umwelt. Aber manchmal wird es auch richtig gut.

Wir lieben die Natur. Sollte man weniger reisen, um die Umwelt zu schonen? Hamburgs Tourismuschef Michael Otremba bringt es auf den Punkt: „Reisen hilft gegen Verdummung, Vorurteile und Ausgrenzung. Es gibt nichts Besseres, als mit Menschen zu sprechen und festzustellen, dass die Vorurteile, die man gehabt hatte, falsch sind bzw. eben Vorurteile sind. Auch das gehört für mich zur Nachhaltigkeit, weil weltweit der Nationalismus wieder gesellschaftsfähig geworden ist. Das ist eine schlimme Entwicklung. Reisen ist richtig und wichtig, weil es verbindet.“

Hier mögen auch wirtschaftliche Gründe Pate gestanden haben, es stimmt trotzdem. Das Erhalten unserer Erde und ihrer Ökosysteme ist überlebenswichtig für uns und für die Menschen, die nach uns kommen. Dasselbe gilt für die Ächtung des Nationalismus.

Vor mehr als 50 Jahren begründete der Physiker, Philosoph und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker in einer Rede das Konzept einer Weltinnenpolitik vor dem Hintergrund der Bedeutung des Weltfriedens*. Nicht die Ausgrenzung, sondern besonders enge Verbindungen zwischen den Staaten der Erde und das gemeinsame Lösen von Problemen ist die Grundlage dieses Denkens, dem sich erfreulich viele Politiker verpflichtet fühlen und fühlten, u. a. Egon Bahr, Horst Köhler und Joschka Fischer. Von Weizsäcker hat schon damals das gemeinsame Lösen der Umweltproblematik angedacht. Bedeutende Initiativen, etwa das CleanEnergy Project, berufen sich auf seine Ideen.

Andere Länder kennen zu lernen, ihre Menschen und deren Lebensweise zu verstehen, ist gewiss eine der ersten Voraussetzungen. Vielleicht können wir als Reisende eine Kleinigkeit zum Fortbestand unseres Planeten beitragen. Derzeit fahren wir mit Diesel, wie fast alle Wohnmobile. Aber wir sind mit die ersten Anwärter für den Wasserstoff-Antrieb.

Wenn ich in den meisten Artikeln von „wir“ schreibe, meine ich meine Reisepartnerin und mich. Und Paco.

Meine Reisepartnerin ist meine Frau Ute, ich heisse Markus. Wir fahren zusammen weg wann immer wir können. Wir planen die Reisen gemeinsam. Ich bin mehr für das „Wohin“ zuständig und Ute ist diejenige, die das „Wie“ der Etappen gestaltet. Ausser mit Ute bin ich zu Fototouren auch alleine unterwegs oder mit Gruppen.

Paco ist ein Mischlingshund, halb Collie, halb Deutscher Schäferhund. Er ist der Erste im Auto, wenn es losgeht, und immer neugierig. Zuhause bleiben muss er selten, dann ist er bei seiner Schwester in der Nachbarschaft. Es geht im gut da, aber richtig glücklich ist er nur, wenn das Rudel zusammen ist. Egal wo.

* Rede von C. F. von Weizsäcker anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1963

Literatur

CleanEnergyProject