Kurztrips

Helsinki

Die skandinavische Metropole lädt zum Sightseeing zu Land und zu Wasser ein und bietet neben Kulturhighlights auch Entspannung, Genuss und ideale Shopping-Möglichkeiten.

Helsinki ist die nördlichste Hauptstadt der Europäischen Union und bildet mit den benachbarten Städten Espoo, Vantaa und Kauniainen die sogenannte Hauptstadtregion. Hier leben 1,4 Mio von insgesamt 5,5 Mio Einwohnern Finnlands. Das Gebiet ist zweisprachig, finnisch und schwedisch. Es ist der grössste Ballungsraum Finnlands und der nördlichste grosse Ballungsraum der Welt.

Wer aber wildes Gedränge, hupende Autos, eilige Passanten und ewig verspäteten öffentlichen Verkehr vermutet, wird angenehm überrascht sein. Die unaufgeregte Atmosphäre, die man eben nur aus Nordländern kennt, könnte man als eine Art geordneter Entspannung beschreiben, die ein fast ermüdungsfreies Geniessen ermöglicht.

Das sind die Highlights:

  • Im Osten des Stadtzentrums präsidiert auf einem Felsen die exotisch anmutende russisch-orthodoxe Uspenski Kathedrale. Es ist die grösste orthodoxe Kirche Westeuropas. Das Klettern lohnt sich. Hinter der kunstvollen Aussenfassade findet sich ein opulent ausgestatteter Innenraum mit grossflächigen Vergoldungen und massiven tragenden Granitsäulen. Einer der ausgestellten Ikonen werden wundertätige Kräfte zugesprochen.
  • Der Kauppatori, der Markt am Hafen, zieht mit maritimem Charme Einheimische und Touristen gleichermassen an. Hier gibt es Beeren-, Obst- und Gemüsestände, Fisch und Fleisch, aber auch Imbissbuden, Reiseartikel und handgefertigte Souvenirs.
  • Gegenüber auf der Nordseite der „Pohjoisesplanadi“ sieht man ganz unspektakulär und volksnah den Obersten Gerichtshof und die Kanzlei des Staatspräsidenten.
  • Die im skandinavisch-klassizistischen Stil errichtete Lutherische Domkirche St. Nikolaus überragt fast wie auf einem Podest den Senatsplatz und das Regierungsviertel. In der Mitte des Platzes erinnert die Statue von Zar Alexander II an die Zeit, als der russische Zar der Grossfürst von Finnland war.
  • Die Esplanade ist Helsinkis Flaniermeile. Sie verbindet den Markt mit den Restaurants und den Boutiquen der Innenstadt und ist in den Sommermonaten Treffpunkt für beliebte Veranstaltungen, etwa beim Jazzfestival im Juli, oder einfach nur auf einen Cappuchino.
  • Die „Temppeliaukon kirkko“ wurde in den 60er Jahren wurde von den Brüdern Suomalainen entworfen und erbaut. Von aussen sieht man einen Rundbau und ahnt kaum die in den Felsen gehauene Kirche. Aufgrund ihrer fantastischen Akustik ist die „Felsenkirche“ sowohl ein Ort des Gebets als auch Konzertsaal. Unbedingt hinein gehen – die Chance, dass grade ein Geiger oder Flötist spielt, ist gross.
  • Der Hauptbahnhof von Helsinki (Rautatieasema) ist ein einmaliges Bauwerk mit Jugendstil- und neoklassizistischen Elementen. Er wurde 1919 fertiggestellt und gilt als Hauptwerk des finnischen Architekten Eliel Saarinen. Zwei Busbahnhöfe auf den Bahnhofsvorplätzen und mehrere Strassenbahnlinien ermöglichen einen einfachen Übergang von der Fernreise zum Nahverker der Stadt und der Region.
  • Shopping in der Innenstadt beginnt am besten in einer der zahlreichen Boutiquen, führt bei Kamppi vorbei und endet vielleicht mit einem Besuch bei Stockmann, dem Kaufhaus, in dem es so ziemlich alles gibt. Shopping-Muffel warten inzwischen in anenehm entspannter Atmosphäre im Cafe in der obersten Etage oder in einer der Bars auf der Esplanade.
  • Die Museumsinsel Seurasaari ist eine gute Idee für einen Tagesausflug mit dem Schiff. Sie ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und Standort eines Freilichtmuseums, das die finnische Bau- und Wohnkultur vorstellt.

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