Zubehör

Ladestrom für Akkus

Die Unabhängigkeit vom Stromnetz ist eine Voraussetzung für jeden, der reisen und fotografieren will

Ersatz-Akkus mitnehmen!

Ohne Strom gibt es kein Foto, keine Datenübertragung, kein Internet und kein Handy. Das heisst: Strom muss gespeichert werden. Dazu sind Akkus ja da, aber sie sind auch schnell leer.

Wir raten dazu, möglichst die Marken-Akkus des Geräte-Herstellers zu verwenden. Mit Billig-Nachbauten haben wir leider mehrmals schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder wurde die Kapazität nicht erreicht, oder die Selbstentladung war so stark, dass die Akkus leer waren, wenn wir sie brauchten. Die Original-Akkus sind teuer, aber das Lehrgeld für Billigprodukte ist es auch.

USB-Ladegeräte

Glücklicherweise braucht man nicht viel Strom, sodass normalerweise auf den 230 V-Ladestecker verzichtet werden kann. Die meisten elektronischen Geräte sind mit niedrigen Spannungen zufrieden, und die Akkus lassen sich über USB direkt aus dem Bordnetz laden. Für Spezialakkus oder für Standard-AA und AAA Akkus muss eine passende Ladeschale mit, die möglichst auch über USB oder mit einem Adapterstecker angeschlossen wird.

Auch stärkere Akkus, etwa fürs Notebook, können aus dem Bordnetz geladen werden. Dazu muss ein passendes Ladegerät mit. Für fast alle Notebooks sind auch stärkere Ladegeräte mit einer Eingangsspannung von 12 V Gleichstrom erhältlich, die nicht über USB, sondern mit Stecker an eine 12V-Steckdose angeschlossen werden. Unser Tipp ist das 65W-Ladegerät von Lenovo, das entweder mit USB-C oder mit speziellem Lenovo-Ausgang erhältlich ist.

USB-Steckdosen fürs Bordnetz

Am elegantesten sind fest eingebaute USB-Steckdosen, die aus dem Netz der Aufbaubatterie gespeist werden. Wer keine USB-Anschlüsse im Fahrzeug hat, dem empfehlen wir den Einbau in einer Fachwerkstatt. Mit entsprechenden Grundkenntnissen kann man das auch selber, sollte aber sicherstellen, dass keine Sicherung überlastet wird.

Im Übrigen kann man sich auch mit günstigen Adaptersteckern behelfen, die in die 12V-Steckdosen passen.

Die Aufbaubatterie ist der stärkste Stromspeicher, der im Wohnmobil zur Verfügung steht. Man muss nur dafür sorgen, dass sie immer wieder geladen wird. Das geschieht normalerweise während der Fahrt durch die Lichtmaschine oder auf Camping- und Stellplätzen durch Landstrom. Wer gern und lange frei steht, sollte über eine Solaranlage nachdenken. Der Kühlschrank lässt sich trotzdem nicht über die Batterie betreiben, er würde sie in kurzer Zeit entleeren.

Powerbank

Eine Powerbank ermöglicht jederzeit das Laden von Handys, Tablets oder WLAN-Router über USB, auch wenn das Bordnetz nicht zur Verfügung steht oder alle Anschlüsse besetzt sind. Die Powerbank selbst kann an der Steckdose, am Bordnetz oder sogar an einem Solarpanel vorgeladen werden. Wir halten eine Powerbank mit etwa 20 Ah für ausreichend. Ein Smartphone, das moderat genutzt wird, kann damit 2 Wochen gespeist werden. Eine höhere Kapazität wäre natürlich schöner, die Stromspeicher werden aber irgendwann einfach zu schwer. Die Powerbank sollte einen möglichst starken Ausgang haben, um kurze Ladezeiten zu ermöglichen. Aus demselben Grund sollten die Kabel zu und von der Powerbank einen möglichst grossen Querschnitt haben.

Eine Powerbank mit eingebautem Solarpanel können wir nicht empfehlen, die Ladezeiten sind einfach unrealistisch lang. Dann lieber ein separates Solarpanel für Kleingeräte benutzen, wie wir es unten vorstellen.

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Spannungswandler

Ein Wechselrichter mit Spannungswandler wandelt die 12V Gleichspannung des Bordnetzes in 230 V Wechselspannung und stellt so auch unterwegs die normale Haushaltsspannung zur Verfügung. So können Ladestecker und 230V-Ladegeräte benutzt werden, wo der Einsatz von USB-Ladegeräten nicht infrage kommt, also z. B. für ältere Notebooks, Rasierer und kleine Haushaltsgeräte ohne Wärmeerzeugung. Allerdings ist die Effizienz eines Spannungswandlers niedrig, da geht viel Strom verloren. Es fliesst auch viel Strom, sodass die Anlage separat abgesichert und mit Kabeln mit hohem Querschnitt verbunden werden muss. Besser, man kommt ohne aus.

Solarpanel

Wer öfter ausserhalb des Wohnmobils unterwegs ist, etwa zu Wanderungen, und dabei die Navi-Funktion des Handys nutzt oder sehr viel fotografiert, wird Akkus oder Powerbank mit Solarstrom laden wollen. Wir haben zwei faltbare Panel mit unterschiedlicher Leistung ausgewählt, die auch vom Gewicht her tragbar sind und ihren Ladestrom über USB abgeben. (Rechte Spalte).

Preis-Leistungs Tipps:

Ladegeräte sollten Akkus sowohl über USB als auch über 230 V in möglichst kurzer Zeit laden

USB Ladegeräte für Kamera-Akkus *

Universal-Ladegeräte

Ansmann PhotoCam Vario Ladegerät *

Starke 12V-Ladegeräte für Notebooks

12 V Adapter mit hohem Ladestrom für 2 USB-Geräte, z. B. Navi und Handy

Eine Powerbank liefert Strom für unterwegs

Powerbank mit Schnelllademöglichkeit und Kabeln:

Wechselrichter und Spannungswandler von 12 V auf 230 V Wechselstrom

Solarpanel mit USB-Anschluss

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